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10 Erfolgsfaktoren für Erklärvideos, Tutorials & Social Videos

Ob in Form von Produktvideos oder im Ratgeber-Format – Videos sind aus Unternehmenskommunikation und Content Marketing nicht mehr wegzudenken. Doch was macht Tutorials & Co. erfolgreich? Wie findet man die passende Strategie für das eigene Unternehmen, welche Kanäle sind für die Zielgruppe sinnvoll und mit welcher Story können Sie Ihre Kunden überzeugen? Video Content Marketing-Experte Stefan Huber, CEO von how2 und Leiter des Seminars „Corporate TV, Erklärfilme und Social Videos“ (25.-26.01.2018 in München), nannte uns 10 Faktoren für eine erfolgreiche Bewegtbild-Kommunikation.

 

1. Messbare Ziele
Was will ich erreichen? Ziele sollten anhand von klar definierten KPIs gemessen werden können.

2. Personas
Wen will ich erreichen und wann? Unterwegs oder im Office vor dem Rechner? Abends zu Hause oder in der U-Bahn? Je mehr ich über meine Zielgruppe im Detail weiß, desto besser kann ich sowohl das Storytelling als auch die Wahl der richtigen Kanäle steuern.

3. Der richtige Kanal
Vergleichen wir YouTube und Facebook als Kanäle, ist YouTube im Hinblick auf Erklärvideos und Tutorials als Suchmaschine zu verstehen. Entsprechend gilt es, alle Regeln der SEO-Kunst anzuwenden, damit die Videos sowohl auf YouTube als auch auf Google von der Zielgruppe gefunden werden. Facebook hingegen hat stärkeren „News“-Charakter. Die Videos müssen tonlos und in nur 30 bis 60 Sekunden überzeugen. Erfolgreich ist am Ende, wer das Nutzungsverhalten seiner Zielgruppe auf dem jeweiligen Kanal genau kennt und das Video entsprechend konzipiert und produziert.

4. Datenbasierte Themenfindung
Tolle Ideen sind das Eine. Doch zu häufig wird das Potenzial von Datenanalysen in der Themenfindung nicht genutzt. Schon mit Keyword-Analysen kann man zum Beispiel spannende Erkenntnisse darüber gewinnen, was die Zielgruppe auf Google oder YouTube sucht. Und entsprechend sollten auch die Themen für die Videos priorisiert werden.

5. Format: Animation oder Realbild?
Sehr viele Erklärvideos sind animiert. Während die sogenannte Legetricktechnik (Hand schiebt Illustrationen ins Bild) immer mehr an Zustimmung verliert, erfreuen sich aktuell Animationstechniken wie Motion Graphics oder Comics großer Beliebtheit. Sachliche Themen oder Schritt-für-Schritt-Anleitungen lassen sich auch gut mit Realbild oder als moderiertes Tutorial produzieren.

6. Storytelling
Die wichtigste Regel im Storytelling ist, in den ersten 20 Sekunden das Interesse der Zielgruppe zu wecken – frei nach dem Prinzip „First Picture, Best Picture“. Dabei gibt es verschiedene Ansätze, um eine Geschichte spannend zu erzählen, zum Beispiel die Urgeschichte (Problem / Lösung) oder die Heldenreise, mit Protagonisten oder mit metaphorischen Stilmitteln.

7. Bei einer Serie: Styleguide
Gerade wenn ein Unternehmen eine Serie von Erklärvideos plant, lohnt es sich, einen Styleguide zu erstellen. Dieser regelt diverse Design-Details und ermöglicht dem Dienstleister bzw. der Agentur eine effiziente und stringente Produktion im Corporate Design des Unternehmens.

8. SEO
Erklärvideos und Tutorials sind prädestiniert für Google und YouTube. Denn viele User nutzen Suchmaschinen, um mit sogenannten W-Fragen Antworten auf ihre Fragen zu finden. Entsprechend wichtig ist es, Titel, Beschreibungen und Tags von Videos auf der Basis einer Keyword-Analyse zu verfassen. So steigt die Chance, dass der Content von der relevanten Zielgruppe auch gefunden wird.

9. Media-Budget
Schon mit kleinen Budgets von 500 bis 1.000 Euro können Unternehmen auf Kanälen wie YouTube erstaunliche Erfolge erzielen. Doch häufig wird das Media-Budget in der Briefing-Phase für Erklärfilme und Videos nicht eingeplant – ein fataler Fehler. Denn Targeting-Angebote von den relevanten Kanälen ermöglichen heutzutage eine zielgruppengenaue Distribution der Videos und erhöhen damit die Chance auf Conversion.

10. Erfolgsmessung & Optimierung
Wie viele Menschen haben das Video angeschaut? Diese Frage können die meisten Unternehmen noch beantworten, danach wird das Eis dünn. Das ist eine sogenannte Fassadenmetrik – trügerisch, denn dieser KPI hilft wenig weiter. Andere Fragen sind viel entscheidender: Wie ist die Verweildauer? Wie viele User haben sich dank des Videos auf der unternehmenseigenen Plattform oder für den Newsletter angemeldet? Wurde eventuell sogar ein Produkt verkauft? Die Auswertung der KPIs ist sehr wichtig und sollte zielgerichtet und sorgfältig erfolgen. Denn nur so lässt sich feststellen, ob sich die Produktion tatsächlich gelohnt hat und weitere Videos geplant werden sollten.

 

Sie wollen weitere Erfolgsfaktoren kennenlernen, die gute Bewegtbild-Kommunikation ausmachen – von Planung über Produktion bis hin zu Distribution von Video-Content? Dann besuchen Sie unser Seminar „Corporate TV, Erklärfilme und Social Videos“ mit Stefan Huber vom 25.–26.01.2018 in München.

2017-12-08T10:44:04+00:00

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