Home » Blog » Interview » Lampenfieber ade! 10 Tipps für ein souveräneres Auftreten

Lampenfieber ade! 10 Tipps für ein souveräneres Auftreten

Ob bei wichtigen Gesprächen oder großen Auftritten und Vorträgen – Lampenfieber hat schon fast jeder einmal erlebt. Die typischen Symptome sind sehr unangenehm und können von zitternden Händen über Nervosität bis hin zu Pulsrasen, Schweißausbrüchen und psychosomatischen Schmerzen reichen. Selbst die beste Vorbereitung kann so zunichte gemacht werden. Doch das können Sie vermeiden! Wie Sie mit 10 einfachen Tricks das Lampenfieber in den Griff bekommen und in jeder Situation souverän auftreten können, erklärt der Rhetorik-Trainer Michael Ehlers, Leiter des Seminars „Präsentationstraining“ (08.–09.05.2018 in München).

 

1. Der Angst ins Auge sehen
Das Wichtigste ist, dass Sie akzeptieren, dass Lampenfieber ganz normal ist. Eine Studie besagt, dass zum Beispiel für 41% der Menschen das Sprechen vor einer großen Gruppe zu einer der unangenehmsten Situationen überhaupt gehört. Sie sind mit Ihrem Problem also nicht alleine und es gibt einiges was Sie tun können, um Ihr Lampenfieber besser in den Griff zu bekommen.

2. Frischer Wind für den Kopf
Achten Sie auf sich und Ihren Körper und sorgen Sie dafür, dass Sie gut vorbereitet sind und kein Stress aufkommen kann. Besonders wichtig ist, dass Ihr Gehirn mit genügend Sauerstoff versorgt ist, um Vergesslichkeit, Konzentrationsschwierigkeiten oder sogar einem Blackout vorzubeugen. Machen Sie kurz vor Ihrem Auftritt noch einen Spaziergang. Wenn Sie dafür keine Zeit haben, gehen Sie wenigsten 2–3 Minuten an die frische Luft, atmen Sie einige Male tief durch und machen Sie ein paar leichte Gymnastikübungen. So kommt das Blut in Ihrem Körper in Bewegung und Sauerstoff erreicht besser das Gehirn.

3. Ach, das habe ich doch schon hundertmal gemacht!
Situationen, die Sie so oder so ähnlich schon mal erlebt haben, machen es Ihnen besonders einfach – schließlich haben Sie sie schon einmal gemeistert. Denken Sie immer an Ihren letzten Erfolg und das Gefühl der Erleichterung, wenn Sie zum Beispiel Ihren Vortrag beendet haben. Und wissen Sie was? Erleichtert können Sie auch davor schon sein, denn Sie haben diese Situation schon einmal bewältigt, also werden Sie das auch wieder schaffen.

4. Ablenkung, Ablenkung und noch mehr Ablenkung
Lenken Sie sich ab! So können Sie Ihre Gedanken an die bevorstehende Herausforderung kaum mehr nervös machen. Lesen Sie ein Buch, führen Sie eine Unterhaltung, bleiben Sie in Bewegung – die Möglichkeiten sind grenzenlos. Schreiben Sie sich schon im Vorfeld eine To-Do-Liste mit einfachen Aufgaben, die Sie dann vor Ihrem Auftritt abarbeiten können, zum Beispiel ein Hotel für Ihren nächsten Urlaub buchen, einen Arzttermin ausmachen oder einem alten Bekannten eine Mail schreiben. Die Hauptsache ist, dass Ihre Gedanken nicht um Ihren Vortrag kreisen.

5. Machen Sie es sich bequem
Mit einer angenehmen Atmosphäre wird es Ihnen schon viel leichter fallen, entspannt zu bleiben. Wenn Sie können, sorgen Sie dafür, dass Sie einen Raum haben, in den Sie sich zurückziehen können. Hören Sie angenehme Musik, suchen Sie die Gesellschaft einer Ihnen vertrauten Person, machen Sie einfach das, was Ihnen gut tut und für Wohlfühlstimmung sorgt. So können Sie ganz entspannt und stressfrei in Ihren Vortrag oder Ihr Gespräch starten.

6. Manipulieren Sie Ihre Gedanken
Wenn Sie es nicht schaffen, Ihre Gedanken auf etwas anderes zu richten, dann achten Sie darauf, dass diese stets positiv sind. Wenn Ihnen zum Beispiel der große Raum und die Menschenmenge, vor denen Sie einen Vortrag halten werden, Angst machen, dann manipulieren Sie Ihre Gedanken immer in die positive Richtung. Sehen Sie die vielen Menschen nicht als Grund, um nervös zu sein, sondern als Ansporn, und freuen Sie sich darüber, so viele Menschen an Ihren Ideen und Gedanken teilhaben lassen zu können. Versuchen Sie in allem, was Ihnen bevorsteht, das Positive zu sehen und halten Sie sich an diesen Gedanken fest.

7. Alles halb so schlimm
Stellen Sie sich vor, was im schlimmsten Fall passieren könnte: Sie könnten ein Wort falsch aussprechen, sich verhaspeln, stolpern oder den Faden verlieren. Alles halb so schlimm, einfach lächeln und mitlachen, sich kurz sammeln und in Ruhe mit ein paar Sympathiepunkten mehr auf Ihrer Seite und einem gut gelaunten Publikum weitermachen! Fehler sind menschlich und machen noch dazu sympathisch.

8. Sonnen Sie sich schon mal in Ihrem Erfolg
Sie können sich auch vorstellen, was im besten Fall passieren könnte: Sie halten einen grandiosen Vortrag, Ihr Publik ist begeistert und überhäuft Sie mit Applaus und Komplimenten. Klasse, oder? Und das Beste daran: Je öfter Sie sich diese Vorstellung vor Augen rufen, desto größer ist Ihre Chance auf Erfolg. Denn Sie verinnerlichen diese Haltung, sodass sie fast automatisch eintreten wird.

9. Machen Sie „Always stay postive“ zu Ihrem neuen Mantra
„Ich kann das“, „Ich werde brillieren“, „Mein Publikum wird begeistert sein“, „Ich werde mich selber stolz machen“. Sagen Sie diese Sätze immer wieder und am besten laut auf – und glauben Sie vor allem auch daran. Dann ist gar kein Platz mehr für Nervosität!

10. Packen Sie das Übel bei der Wurzel

Stellen Sie sich Ihrer Nervosität und packen Sie sie bei der Wurzel. Führen Sie ein „Angsttagebuch“ und setzen Sie sich mit den Situationen auseinander, in denen Sie Lampenfieber haben. In welchen Situation haben Sie mehr oder weniger Lampenfieber? Woran könnte das liegen? Finden Sie heraus, wovor genau Sie Angst haben und werden Sie sich klar, dass Ihnen nichts passieren kann. Sie können auch eine vertraute Person um Hilfe bitten und mit ihr zusammen Ihre Probleme analysieren.

 

Sie wollen weitere Tipps zum Thema Rhetorik und erfahren, wie Sie überzeugend auftreten und wirkungsvoll präsentieren können? Dann besuchen Sie unser „Präsentationstraining“ mit Michael Ehlers vom 08.–09.05.2018 in München.

2018-02-14T16:35:49+00:00

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um Ihnen das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen verwenden oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

Schließen