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„Social Media ist kein Sprint, sondern ein Marathon“ – 5 Erfolgsfaktoren für eine nachhaltige Social Media-Strategie

Vorbei sind die Zeiten, in denen soziale Netzwerke als nette Spielerei im Marketing angesehen wurden. Längst ist Social Media Marketing ein „Must-have“ der Markenkommunikation. Aber auch wenn Kanäle bereits bespielt werden, wie steht’s um die Strategie im Social Media-Marketing? Dr. Rebecca Belvederesi-Kochs, Geschäftsführerin von REBELKO und Leiterin unseres Zertifikatskurses Social Media Manager (05.09. – 07.09.2018 in Köln) erläutert in 5 Schritten, wie sich Unternehmen strategisch im Social Web aufstellen können.

1. Sind Ihnen Ihre Ziele und KPIs klar?
Zu Beginn steht eine vermeintlich einfache Frage: Was möchten Sie mit Social Media Marketing erreichen? Mehr Besucher auf Ihrer Webseite? Mehr Leads? Höhere Umsätze? Größere Bekanntheit? Tiefere Einblicke in die Zielgruppe?
Die Beantwortung dieser Fragen und die Priorisierung von Zielsetzungen ist bedeutsam, um die richtigen Key Performance Indicators (KPIs) für sich zu identifizieren. Denn nur wer Ziele verbindlich festlegt, schafft es, Ergebnisse messbar zu machen und Erfolge ebenso wie Misserfolge zu quantifizieren.
Wichtig: Ziele und KPIs sollten immer wieder, am besten einmal jährlich, auf den Prüfstand gestellt werden. Denn Social Media ist Prozessarbeit. Zu schnell ändern sich die Mechanismen und Funktionen der Netzwerke und damit auch die Nutzungsgewohnheiten. Wer hätte schon vor gut zwei Jahren gedacht, dass Instagram Stories „ein großes Ding“ würden?

2. Wie gut kennen Sie Ihre Zielgruppen wirklich?
In Sachen „Zielgruppe“ haben viele Entscheider ein recht klares Bild vor Augen – zumindest was Geschlecht, Alter und Standorte angeht. Doch demografische Faktoren sind nicht mehr zwingend entscheidend. Mehr denn je spielen lebensweltliche Ansätze im Marketing eine Rolle, so auch auf Social Media. Das bedeutet, auch soziopsychologische Faktoren müssen in die Zielgruppendefinition eingebunden werden: Wo halten sich verschiedene Zielgruppen auf? Was zeichnet sie aus? Welche Neigungen und Interessen haben sie?
Schauen Sie sich also das Kommunikationsverhalten Ihrer Zielgruppen jenseits Ihrer eigenen Kanäle genau an. Beobachten Sie, lernen Sie! Klopfen sie ab, ob Sie Ihre Zielgruppen bislang tatsächlich richtig eingeschätzt haben. Häufig liefert Social Media Monitoring tiefere, weil authentischere Consumer Insights als klassische Marktforschungsmaßnahmen wie zum Beispiel Interviews. Sie erfahren nämlich ungefiltert, was (potenzielle) Kunden in Wahrheit bewegt.

3. Zahlt das Storytelling auf Ihre Marke ein?
Wenn Sie bereits in sozialen Medien aktiv sind und Unternehmenskanäle mit Inhalten befüllen, ist „Mehrwert“ das Schlagwort schlechthin. Warum? Relevante Inhalte mit Mehrwert führen auch zu mehr Engagement – so die Theorie. Aber ein noch so aufwendig produzierter Beitrag, Werbungeinspieler oder Videoclip wird dem Unternehmen nicht nutzen, wenn er an der Zielgruppe vorbeigeht und das Storytelling nicht auf Ihre Marke oder Ihr Produkt zugeschnitten ist.
Mein Tipp: Rennen Sie nicht Ihrer Zielgruppe hinterher und produzieren Sie etwas, nur weil es witzig sein könnte. Ein einmaliger viraler Hit ist eben nicht das Non-Plus-Ultra im Social Media-Marketing. Vielmehr geht es um den nachhaltigen Beziehungsaufbau, um Kontinuität und Ausdauer. So müssen Mensch, Marke und Medium im Einklang stehen. Und wenn wir eine Metapher bemühen möchten: Social Media-Marketing ist kein Sprint, sondern ein Marathon! 😉

4. Entsprechen Ihre Content-Formate den Bedürfnissen Ihrer Zielgruppe?
Content Marketing und Social Media-Management gehören zusammen. Und ja, es gibt gefühlt tausend Wege, Inhalte aufzubereiten. Sind diese besonders komplex, denken viele Entscheider direkt an Corporate Blogging. Schließlich bieten Blogposts viel Raum, um sich über Themen zu positionieren und die hauseigene Expertise zu kommunizieren. Aber Blogging ist längst nicht die einzige Möglichkeit.
Podcasts, Erklärvideos, Infografiken, Webinare – Content-Formate müssen wohl durchdacht sein und auf die Ziele einzahlen. Darüber hinaus müssen sie den Nutzungsgewohnheiten der Adressaten gerecht werden und ggf. noch einmal als „Snackable Content“ für einzelne Medien modelliert werden. Umso wichtiger ist es, Ressourcen, Budgets und weitere Distributionswege zu kennen.

5. Beherrschen Sie das POEM-Konzept und die Klaviatur der medialen Verbreitung?
Zu guter Letzt einer der wichtigsten Punkte überhaupt: Wie ist meine Media-Aufteilung? Wo investiere ich Zeit? Wo Geld?
Genau an dieser Stelle greift das so genannte POEM-Konzept: Es steht für Paid, Owned und Earned Media und meint die systematische und zielgeleitete Verteilung auf die drei Media-Säulen. Wenn zum Beispiel die organische Reichweite auf den eigenen Accounts zusehends sinkt, können sich der Invest in Social Ads und Kooperation mit Influencern lohnen. Allerdings gilt es auch hier den Prozesscharakter von Social Media zu beachten. Es bleibt spannend, wie sich die Netzwerke weiterentwickeln und entsprechend sollten Sie auch Ihre Strategie kontinuierlich anpassen.

Sie wollen mehr darüber erfahren, wie Sie eine Social Media-Strategie entwickeln und umsetzen können? Dann besuchen Sie unseren Zertifikatskurs „Social Media Manager“ von 30.07. – 01.08.2018 oder 03.12. – 05.12.2018 in Hamburg, von 05.09. – 07.09.2018 in Köln, von 19.09. – 21.09.2018 in Berlin oder von 24.10. – 26.10.2018 oder 26.11. – 28.11.2018 in München.

2018-07-04T18:54:39+00:00

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